Alles wiederholt sich. Noch.

Wenn man sich die Entwicklung der Zivilisation im Allgemeinen ansieht, so fällt einem auf, dass sich immer alles wiederholt hat. Man darf sich nur nicht ablenken lassen von den Bezeichnungen, die man den verschiedenen "Ordnungs"modellen im Laufe der Zeiten so gegeben hat.
Egal, wie man sein Regime, seine Staatsform nun genannt hat, die Prinzipien blieben immer die Gleichen. Es ging immer darum, die Interessen der Herrschenden mittels wirtschaftlicher und oft auch religiöser Belange über die Interessen der Bevölkerung zu stellen respektive die herrschaftlichen Interessen der Bevölkerung aufzuzwingen. Und dies eben mit Hilfe wirtschaftlicher oder religiöser Mechanismen, Ausreden und Rechtfertigungen.

"Für die Wirtschaft und das Wachstum müssen wir...(hier beliebige Aussage einsetzen)" ist in der Kernaussage nichts anderes als "Gott will es".
Ob es sich nun um staatsreligiöse Formen handelt, Feudalherrschaften, Kapitalismen, Sozialismen, Diktaturen oder jede andere bisher gewählte staatliche und gesellschaftliche "Ordnungs"form. Und ja, auch unsere vorgebliche Demokratie schneidet da keinen Deut besser ab.
Denn was heutzutage unter dem Deckmantel demokratischer und freiheitlicher oder rechtstaatlicher Werte geschieht ist in den tiefgreifenden Mechanismen genau das Selbe wie das, was immer schon passiert ist:
Die Unterdrückung, Bevormundung und Manipulation des Volkes zugunsten der Herrscheragenda mit den effizientesten zur Verfügung stehenden Mitteln.

Propaganda zum Beispiel war schon IMMER das Mittel der Wahl und jedes, ausnahmslos jedes Herrschaftssystem bediente sich ihrer. Und zwar immer mit den aktuell besten Mitteln, die zu Gebote standen. Und niemals, ausnahmslos niemals hat ein Regime zugegeben, dass die jeweils aktuellen Medien und Mittel zur Beeinflussung und Formung der Bevölkerung diente.
Am Beispiele der Propaganda lässt sich das Grundmuster erkennen, wie sich im Grunde gar nichts geändert hat. Immer haben die Herrschenden alles Mögliche unternommen, die Untertanen auf Linie zu bringen und zu halten. Es wurde medial beeinflusst, Tatsachen unterschlagen oder umgedreht, Lüge als Wahrheit hingestellt und Lüge mit Wahrheit vermischt, um die Lüge glaubhaft und die Wahrheit lächerlich zu machen.

Es wussten die herrschenden Klassen auch schon immer sehr genau, wie man Meinungen, Ansichten, geistige Grundhaltungen und allgemein gesprochen Mentalitäten der Untergebenen zu steuern vermag. Ein Wissen, das von Herrschergeneration zu Herrschergeneration weitergegeben wurde.
Denn noch eines fällt auf: Wie bei einem Staffellauf wurden die Machtpositionen einfach an jene übergeben, die ohnehin schon im Rennen waren, die also schon an anerkannten politischen Aktivitäten beteiligt waren respektive in die richtigen Familien geboren wurden.

Selbst manche Revolutionen waren nur vorgeschoben, um danach revolutionäre Galeonsfiguren zu entsorgen und dann einfach die eigentlichen Drahtzieher hinter der Revolution bzw. deren Helfershelfer ans Ruder zu setzen. Das Volk bekommt es nicht mit, wenn Volksvertreter aus den eigenen Reihen durch getarnte Mitarbeiter der wahren Mächtigen ausgetauscht werden.
Vor allem dann nicht, wenn ihm, also dem Volke, unentwegt eingetrichtert wird, dass es sich bei diesen nun wählbaren Politikern ja auch um Leute aus dem Volke handelt und nicht um Agenten der Mächtigen, die nur die Rolle eines Volksvertreters spielen.
Dass diese wählbaren Leute in Wahrheit gar keine Volksmenschen sind, sondern einfach nur Darsteller wird einfach verschwiegen.

Gerade dann ist es aber notwendig, genau hinzusehen was die Ergebnisse deren Arbeit sind. Daran kann man dann erkennen, ob sie für das Volk agieren oder ob nicht vielleicht doch andere Interessen dahinterstehen. Denn noch eines hatten bisher alle Regierungs- und Staatsformen gemein:
Es wurde und wird gelogen, dass sich die Balken biegen.

Lüge und Unwahrheit gibt es nun in vielen Formen. Ob es nun direkte Lügen sind, Vortäuschungen falscher Tatsachen oder schlicht das Vernebeln von Sachverhalten durch eine Sprechweise, die kein Mensch versteht ist unerheblich. Das Resultat ist immer, dass das Volk im Unklaren bleibt und sich nur durch die direkte aufmerksame Beobachtung der wahrnehmbaren Realität informieren kann, in welcher Welt, in welchem System er lebt. Worte von etablierten Politikern kann man schon aus Prinzip nicht trauen, weil uns die Geschichte gelehrt haben sollte, dass die bisher IMMER, ausnahmslos immer ihr eigenes Süppchen gekocht haben.

Dies wird sich erst ändern, wenn es ein System gibt, das keine Heuchlerei mehr von sich gibt und das schlicht sagt was Sache ist. Und vor allem, wenn deren Vertreter Dinge von sich geben, die ganz einfach nachprüfbar sind und die nicht verneint werden können. Dinge, die keinen Interpretationsspielraum lassen und zu denen es keine MEINUNGEN geben kann.
Aber bisher und auch aktuell befasst sich unsere Politik mit nichts anderem als dem hin und her von irgendwelchen Einzelmeinungen und oberflächlichem Rechts-Links-Gedönse. Es wird schlicht abgelenkt. Auch etwas, das immer aktuell war, gerade in Zeiten großer Krisen.

Langer Rede kurzer Sinn- Was wir nun brauchen ist etwas, das sich wesentlich, also seinem Wesen nach, von den allertiefsten Grundlagen und vom Fundament her, von allem unterscheidet, was es bisher gab.
Keine religiöse Staatsform, keine wirtschaftliche, keine sozialistische und auch sonst keine, die es bereits gegeben hat.
Denn die allerwichtigste Sache, die alle bisher existierenden Staatsformen gemeinsam haben ist, dass sie allesamt versagt haben.
Erkennbar daran, dass wir uns an dem Punkt befinden, an dem wir uns befinden und an dem wir uns alle so langsam überlegen was man denn noch tun könne, um endlich mal Schluss mit all dem Mist zu machen, der der ganzen Welt nun wirklich über den Kopf zu wachsen beginnt.

Die Lösung ist einfach:
Das Ende des anthropozentrischen Weltbildes, denn das ist der eigentliche Kern des Problems, dass der Mensch sich immer in den Mittelpunkt stellen muss. Solange man dem Menschen irgendwelche Bedürfnisse oder Begehrlichkeiten einreden kann, solange kann man ihn manipulieren, verarschen und ausnutzen und ihn so hindrehen wie man ihn gerade braucht oder wünscht.
Wenn es jedem einzelnen Menschen aber nicht mehr nur um sich selbst und seine Bequemlichkeit geht, sondern um die Zukunft und darum, dass man endlich mal keine vergiftete Luft atmen und keinen verdreckten Scheiß fressen muss, so könnte man zumindest mal einen Anfang machen und glaubt mir:
Das ist alles keine Esoterik oder was weiß ich für ein Mist, sondern reiner Pragmatismus. Denn wenn man den Wandel möchte, muss man sich auch fragen, wie man es verhindern kann, dass die gleiche Scheiße sich immer und immer wiederholt, die die Menschheit und der Planet seit tausenden von Jahren erleiden muss.

Oder anders gesagt- Man muss sich wirklich mal ganz tief greifend klar werden, wie man WIRKLICH, langfristig und ein für allemal Schluss macht mit all dieser Verarsche, Lügnerei, Manipulation, Ausbeutung und mittlerweile gar nicht mehr so versteckten Versklavung.
Denn wir leben in einer Zeit, in der man sich einer Sache ganz bewusst sein muss:
Entweder wir machen den Wandel oder nicht. Und wenn wir ihn machen, dann machen wir ihn richtig oder gar nicht. Für halbe Sachen ist es zu spät.

Ende der Ansage.

4.9.16 20:51

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