Seht, wozu ihr mich nun zwingt.

Der Mensch an sich ist ein arrogantes Mistvieh.

Nur, weil er sich imstande wähnt zu denken und sich und seine Welt aktiv und bewusst wahrzunehmen (was er nur all zu selten dann auch tut), beansprucht er die Krone der Evolution. So, als sei die Evolution was ihn betrifft bereits abgeschlossen.
Dem aber ist nicht so. Gewiss nicht.

Glauben wir den Wissenschaftlern, besteht die Erde seit etwas mehr als 4 Milliarden Jahren und seit etwa 3 Milliarden davon gibt es Leben. Das Mensch nun existiert laut Wissenschaft seit 200.000 Jahren. Da ist also eine ganze Menge passiert, bevor überhaupt seine Entstehung erst möglich wurde. Und was später noch wichtig sein wird- Die Voraussetzungen, die die Entstehung von euch Menschen überhaupt erst möglich gemacht haben, gelten heute immer noch für euch, egal wie arrogant und selbstherrlich ihr euch auch gedanklich davon abgewendet haben mögt.

Was nun aber vorerst wichtig ist ist, zu erkennen, dass in diesen 200.000 Jahren Homo sapiens sapiens erst einmal seit knapp 10.000 Jahren "geordnete" Zivilisation vorherrscht und seit gerade einmal lächerlichen 6.000 Jahren aufgezeichnete Menschheitsgeschichte. In Anbetracht der enormen Zeiträume evolutionären Wirkens- Fühlt ihr euch da nicht ein wenig unangebracht arrogant und überheblich, euch da als "Krone der Schöpfung" hinzustellen?

Auch ist dem Menschen zu eigen, immer nur an SICH und seine kleinen unwichtigen Bedürfnisse zu denken anstatt diese in größeren Zusammenhängen mitsamt den Bedürfnissen des Lebensraumes ALLER Arten zu bedenken. Anders ausgedrückt: Ein wahrhaft intelligentes und bewusstes Wesen wäre sich bewusst, dass seine Existenz von vielen Faktoren und Mechanismen abhängt und dass es selbst, sowie alle anderen Arten auch eines gewissen Zusammenspiels aller lebendigen Organismen bedürfen. Ich rede von dem komplexen Netzwerk der BIOSPHÄRE, die es überhaupt erst ermöglicht hat, dass sich Leben an sich, also auch das des Menschen, entwickeln konnte und weiter entwickeln kann.

Und lassen wir uns nichts vormachen- Leben findet immer einen Weg sich zu schützen und seinen Fortbestand zu sichern. Dies gilt sowohl für jedes Individuum, als auch für einzelne Arten und ja, auch für das Gefüge der lebendigen Biosphäre an sich. Leben an sich drängt danach, sich zu erhalten und wo immer das Leben als Großes und Ganzes in Gefahr ist findet es einen Weg, diese Gefahr abzuwenden. Ganz so, wie es ein gesunder Organismus durch sein Immunsystem vermag, sich zu schützen, gilt das im Großen und Ganzen für das planetare Lebensgefüge erst recht. Es gab bereits mehrfach milliardenfache natürliche Auslese wann immer das Lebensgefüge zu sehr ins Wanken geriet. Man studiere hierzu die Erdgeschichte und man stelle fest, welche Arten getilgt wurden, da sie zu "übermächtig" wurden und den anderen Arten im übertragenen Sinne die Luft zum Atmen abschnürten. Selbst die Dinosaurier mussten weichen und die waren schon zeitlich betrachtet weit länger erfolgreich als ihr Menschen, die ihr gerade mal seit einem Wimpernschlag auf der Erden Antlitz randaliert und es zerstört.

Doch selbst falls sich die Wissenschaft in allem täusche was sie uns lehrt, so kann nicht verleugnet werden, dass für den Menschen knapp gesagt die selben Regeln gelten wie für alle anderen Lebewesen auch. Gewiss, jede Spezies besitzt ihre Eigenarten und spezifischen Bedürfnisse, jedoch bleiben grundlegende Abhängigkeiten davon unberührt:
- Energiezufuhr (Essen und trinken)
- Thermodynamik (Wärme)
- Stoffwechsel (Atmung)
- Fortpflanzung und Arterhalt (Sexualität)
- Selbsterhaltung (Sicherheit und Gesundheit)
- Evolutionäre Weiterentwicklung (Beim Menschen eben kognitiv, weniger physiologisch)
- Stofflicher Austausch mit anderen Spezies (Wieder Nahrung und Atmung)

Diese nicht ganz vollständige Liste sollte bereits genügen um klar zu machen, dass das Mensch nicht für sich alleine bestehen kann. Denn selbst wenn er es mittlerweile schafft, viele Dinge synthetisch herzustellen und sich damit auszuhelfen bleibt immer noch der Fakt, dass er nicht aus dem Nichts heraus schaffen kann und es immer Dinge bedarf, die er der Natur entnehmen kann, um sie zu bearbeiten und für seine Zwecke tauglich zu machen. Was will er irgendwann entnehmen, wenn er einmal alles bereits entnommen oder durch seinen Lebenswandel zerstört hat?

Soll heißen: Das Gleichgewicht, das alle Spezies und Organismen auf Erden am Leben erhält muss aufrecht erhalten bleiben. Oder richtiger ausgedrückt- Es darf durch des Menschen Existieren kein Schaden an den naturgegebenen Abläufen und Mechanismen entstehen. Natürlich wirkt sich die Existenz jeder einzelnen Spezies auf das Gefüge aus, das ist unstrittig. Es kommt nur darauf an, ob diese Auswirkungen den gemeinsamen Lebensraum Erde gefährden oder ob das Gleichgewicht intakt bleibt. Und gerade eine Spezies, die Bewusstsein und Intelligenz beansprucht, sollte die Feinheiten des Lebensraumes Erde gut genug verstehen um zu wissen was man besser tun und was man lieber lassen sollte. Und machen wir uns nichts vor- Dieses Wissen hat die Menschheit bereits seit vielen vielen Generationen.

Dass die Menschen dennoch fortgesetzt so handeln, als würde es kein Morgen und keine nächsten Generationen geben, dazu folgendes: Fehler macht man aus Unwissenheit heraus. Wenn man aber etwas weiß und dennoch immer und immer wieder gegen dieses Wissen anhandelt, so wird aus einem Fehler Schuld. Und wie künftige Generationen mit der Schuld der heutigen Generation verfahren werden, da sollte man nicht allzu freudig in die nahe Zukunft blicken...

Und nun frage ich euch ihr Menschen da draußen- Was, was kann denn dagegen unternommen werden? Es ist ja seit langem richtig klar, dass der Mensch trotz angeblicher Vernunft und Intelligenz nicht von der Vergewaltigung und Ausbeutung von Natur und Artgenossen ablässt. Er stellt also eine direkte und unmittelbare Gefahr für seine eigene UND alle anderen Spezies auf dem Planeten dar. Und auch wenn die Erde keine bewusste Intelligenz, keine Absichten und keine Ziele besitzt, so treten irgendwann doch einmal ganz automatisch Automatismen in Kraft, die sich gegen diese Bedrohung richten werden.

Das Leben wird also Abwehrmechanismen entwickeln und einleiten und leider ist es so, dass dem Menschen durch seine Eigenart, sich super anzupassen nun wirklich nichts mehr gefährlich werden kann außer der Mensch selbst. Deswegen ist er im übrigen auch kriegerisch, damit er sich selbst ab und zu mal ein wenig reduziert, da ihm ja bekanntlich sonst nichts anhaben kann. Das Regulativ für die Menschheit ist seine kriegerische Natur und seine Neigung, seine Artgenossen zu töten.

Diese Eigenheit jedoch sollte nicht einfach so und wild ausgetragen werden sondern wie immer bei einem bewussten Wesen ganz kontrolliert und bewusst. Ferner ist es doch so, dass das Mensch in seiner Arroganz alle "Warnungen" und Hinweise ignoriert, die die Natur selbst ihm sendet, solange er nur seinem falschen, faulen, bequemen und trägen Lebenswandel treu bleiben kann. Es bleibt also nichts anderes übrig, als den Menschen durch einen von ihnen zu vernünftigem Handeln zu zwingen.

Die Menschen verstehen (oder besser WOLLEN verstehen) nur die Worte, die sie selbst auch sprechen oder übersetzen können und die sie direkt betreffen. Das Selbe gilt nicht nur für Worte, sondern auch für Handlungen. Wenn der Mensch die Zeichen für den Untergang in seiner Umgebung nicht verstehen WILL, so bleibt nur, dass sie ihnen jemand in ihre Sprache übersetzt. Und dazu wird nur jemand fähig sein, der auch als Mensch geboren ist. Denn sie werden ihm zuhören, wo sie bei der Natur weggehört und weggesehen haben. Weil ihnen nichts anderes übrigbleibt, da er unübersehbar sein wird.

Es ist doch nur logisch, dass sich die Weiterentwicklung der Menschen- wozu wieder einmal eine gründliche natürliche Auslese nötig sein wird- auf einer Ebene abspielen wird, die quasi für den Menschen zugeschnitten ist. Damit er sich, wie alle anderen Arten auch, gemäß seines Wesens, seiner Natur weiterentwickeln kann. Und weiterentwickeln MUSS er sich, wenn er auch den nächsten Generationen eine Zukunft hinterlassen will, die ihn für seine Verbrechen an der Zukunft nicht am nächsten Baum zu Tode hängt.

Und dies wird die einzige Möglichkeit sein, den Menschen von seinem üblen Wege abzubringen. Man muss ihn dazu bringen, sich vor der Zukunft zu rechtfertigen und vor den nächsten Generationen. Und nicht vor irgendwelchen gerade aktuellen Machthabern, Ideologien, geistigen Modetrends oder Gesinnungsidioten. Dass des Menschen Streben einzig danach gerichtet ist, dass auch jene, die nach ihm kommen noch gut leben können und auch wollen.

Dies ist also wozu ihr mich gezwungen habt- Einen Teil meiner Selbst abzuspalten und als Mensch getarnt euch klarzumachen, dass es für euch ab jetzt nur noch zwei Wege geben wird:
1: Dass ihr euch auf eure Intelligenz und euer Bewusstsein besinnt und euch und denen nach euch endlich mal ein geiles Leben ermöglicht oder
2: die natürliche Auslese.

Ende der Ansage.

28.8.16 21:26

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